Karate – Das Ende.

Ja, heute abend ist es tatsächlich schon soweit und der 2-monatige Karatekurs geht zu Ende, abschließend mit der Prüfung zum gelben Gürtel. Nach dem Kurs steht es jedem Kursteilnehmer frei, ob er dem Verein beitreten und weitermachen oder aufhören möchte.
Ich entscheide mich für zweiteres, da Karate für mich im Endeffekt doch leider ein wenig zu statisch ist. Selbst im Freikampf hängt es vom jeweiligen Partner ab, ob man „voran kommt und Spaß hat“ oder doch nur „rumtanzt“. Mein Fazit aus diesem Lehrgang ist es, dass die Vorurteile, die es seit jeher in konkurrierenden Kampfsportarten gibt, größtenteils unbegründet sind, jedoch anscheinend einen Funken Wahrheit enthalten. Vermutlich hat ein Judoka (beispielsweise) sich Karate einmal angesehen, es gefiel ihm nicht, hat dies weitererzählt; es wurde wiederum weitererzählt usw.
Abschließend kann ich also nur sagen, dass dieser Sport durchaus seine Vorzüge hat, für mich persönlich jedoch nicht so geeignet ist. Ich rate jedoch absolut niemandem ab, so einen Anfängerkurs einfach mal zu probieren, wenn er sich für Kampfsportarten interessiert.
edit. Es war die Prüfung zum 9.Kyu, d.h. im Endeffekt darf man auch nach der Prüfung im Karate nur den weißen Gürtel (nicht den gelben) tragen.

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