Blog Action Day 2008 – Zum Thema Armut

Heute, zum Blog Action Day 2008, über den ich via Basic Thinking gestolpert bin, möchte ich ebenfalls etwas zum Thema Armut schreiben. Es mag sein, dass meine Ansicht eventuell anstößig ist, doch soll dies ja zu Diskussionen anregen, keinesfalls zu Anfeindungen. ;)

Ich war heute ein wenig in der Kölner Innenstadt unterwegs und so bin ich auch an einigen Menschen vorbeigelaufen, die auf der Straße gesessen haben, einem betrunkenen Mann mit Einkaufswagen in der U-Bahn wie auch einem jungen dünnen Mann, der durch die U-Bahn ging und mit einem Becher um Geld bat. Ja, ganz klar, was ich hier anspreche, ist nicht die Armut weit weit weg in Dritte-Welt-Ländern, sondern direkt die Armut hier in Deutschland vor unserer Haustür. Doch frage ich mich, ob dies wirklich die Armut ist, die in Statistiken auftaucht. Ist Armut in Deutschland nicht so definiert, dass man „unter der Armutsgrenze“ lebt, wenn man einfach wenig Geld pro Monat zur Verfügung hat. Und ist es nicht auch so, dass wir in einem Sozialstaat leben und als arbeitsunfähiger Mensch oder Arbeitsloser trotzdem noch Arbeitslosengeld bekommen wie auch / oder Sozialgeld, Kindergeld.. auf gut Deutsch, Hilfen von Vater Staat? Und müsste damit nicht eigentlich kein Mensch wirklich in Deutschland auf der Straße leben, wenn er nur genug Hilfe bekommt und diese annimmt, um Ämter aufzusuchen? Kann ein Deutscher bzw. in Deutschland lebender Mensch damit wirklich jemals arm sein im Vergleich zu Menschen in anderen Ländern?

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