Der Mann auf der Brücke

Heute Nacht träumte ich sehr eigenartige Dinge. Woran ich mich besonders gut erinnern kann, ist folgende Situation:
Ein Mann steht mit „uns“ zusammen auf einer Brücke. Es handelt sich um eine vollkommen normale graue Betonbrücke über einen Fluss hinweg. Rechts des Flusses führt eine Straße weg, aus dem Ort heraus. Links sieht man am Ufer einen Promenadenweg entlang einer höheren Mauer, die einen Ort umgibt, von dem man von der Brücke aus allerdings noch nichts sehen kann.
Der Mann will anscheinend von der Brücke in den daruntergelegenen Fluss springen. ‚Als ob das etwas ausmachen würde‘, denke ich und ziehe Schuhe sowie Jacke aus, steige auf das Geländer und mache tatsächlich einen Kopfsprung ins Wasser. Das Wasser ist angenehm warm und so gleite ich, vom Schwung des Sprungs begleitet, bis zum Grund des Flusses, sehe ihn nahe an meinem Gesicht vorübergleiten und tauche weiter. Erst traue ich mich nicht, doch dann hole ich tatsächlich Luft. Nachdem die anfängliche Angst abgelegt war, kann ich ohne Probleme unterwasser Atmen. Das Tauchen macht sehr viel Spaß, doch gleite ich nun wieder Richtung Oberfläche. Mit sehr viel Schwung tauche ich wieder auf und komme so in einer Phontäne von sicherlich einem Meter aus dem Wasser herangeschossen. Etwas weniger elegant schwimme ich zum Ufer und krabble über eine Kaimauer an Land. Mein Blick gilt nun dem Mann, der oben noch auf der Brücke steht. Etwas irritiert und verwirrt blickt er zurück.

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