Die Magie des Fliegens

Mein heutiger Traum hatte sehr viel mit Magie zu tun. Nicht nur, dass ich von jemandem den Auftrag hatte, an ihn beim Einschlafen zu denken (und ihn so im Traum zu treffen?), sondern auch, dass sich ein Traum von vor Jahren teils wiederholte.
Der Traum begann mit dem Beginn einer Reise. Allerdings nicht in einem normalen Auto, sondern in einem verdecklosen Caprio, das irgendwie dann in eine Art Panzerung fuhr und so ein etwas.. kompakteres Gefährt ergab. Ich war mal wieder die letzte, sodass ich nicht bequem in das Caprio einsteigen, sondern durch das Gerüst der Panzerung in’s Auto klettern musste. Dann ging es also los; die Landschaft rauschte an uns vorbei, viele Bäume, viel, was sehr ländlich aussah. Bis wir an einer Art Festung vorbeifuhren (die mich anscheinend an Gerolstein erinnerte, was ich auch in einem Gespräch, nun im Bus, von mir gab).
Irgendwann kamen wir dann in einer größeren Stadt an. Laut unserer Aufsichtsperson, meiner ehemaligen Französisischlehrerin Frau Treis handelte es sich hierbei um Koblenz. Mit dem wirklichen Koblenz hat es allerdings wenig gemein, denn alles ist in Sandfarben gehalten gewesen, es erinnerte mehr an eine ausgestorbene Wüstenstadt. Wir wurden von Frau Treis in eine Art Antiquariat geführt, das unterirdisch gelegen nur von Petroliumlampen erhellt wurde. Dieses sei dafür bekannt, dass es schon ewig nichts mehr verkauft habe. Dort wollte ich mich eigentlich nicht umgucken, setzte mich also in einen Sessel und beobachtete meine Kameraden, kassierte dafür jedoch eine kleine, aber feine Standpauke von Madame Treis. Ich fand dann also doch, entgegen meiner Erwartungen, ein interessantes Fantasybuch. Neben diesem konnte ich auf ein Regal hinter meinem Sessel blicken, das nicht nur ein paar, sondern ganze 8-10 Bände an Fantasybüchern enthielt, die ich am liebsten direkt mitgenommen hätte. Schön aussehende Bücher mit interessanten Covern, jedoch typischen Titeln, die „Prinzessin“, „Wald“ und „Elfen“ enthielten.
Auf offener Straße traf ich einen (blonden?) jungen Mann, ca. in meinem Alter. Er sah sehr freundlich aus, wurde aber von irgendwelchen Leuten verfolgt. Ich begleitete ihn eine ganze Weile. So waren wir nicht nur in den Straßen (Koblenz‘?) unterwegs, sondern ich erinnere mich auch an eine Szene, wo wir durch den Raum (Weltraum-ähnlich) surfen und fliegen. Irgendwie falle ich dann herunter, weil ich von Nebelähnlichen Gebilden heruntersurfe, doch wurde ich wieder von ihm aufgefangen.
Alleine bin ich zurück im Antiquariat. Ich bin jedoch die einzige im Raum, alle anderen scheinen verschwunden. Ich warte also auf sie. Während der Wartezeit flog ich ein wenig durch das Antiquariat, über Tische, Sessel und teils sogar Schränke hinüber, wollte dann jedoch irgendwann wieder langsam herunter. Zu landen traute ich mich jedoch kaum, da überall Vasen und gläserne Gefäße herumstanden und ich mit einer etwas holprigen Landung rechnete, sodass ich letztendlich auf dem einzig freien Platz im Raum, dem Teppich zwischen Tresen und Sesselgruppe, landete.

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2 Antworten to “Die Magie des Fliegens”

  1. airstriker Says:

    ich hab zwei rechtschreib fehler gefunden wobei ich glaube das der zweite gewollt ist ;-)
    aber dennoch ist das ein sehr verwirrender traum.

    p.s rechtschreibfehler sind gewollt und dienen zur allgemeinen belustigung

  2. tanine Says:

    Dankeschön, airstriker. :)
    Und nein, auch das „Tüsch“ war nicht beabsichtigt. Wohl nur ein witziger Flüchtigkeitsfehler während dem Abtippen, während ich mich an den Traum erinnerte.
    „Während der Wartezeit flog ich ein wenig durch das Antiquariat, über Tüsche, Sessel und teils sogar Schränke hinüber..“

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