Die Notsituation auf der Straße

Ich befinde mich auf einer Straße, in der Stadt, in der ich wohne. Glaube ich. Um mich herum stehen Häuser, mir kommt die Nebenstraße bekannt vor, nur einige Straßen weiter wohne ich. Plötzlich geht alles nach diesem Augenblick der Stille ganz schnell. Jemand ist schwer verletzt. Wir müssen ihn schnell versorgen lassen, um besten zu mir nach hause bringen, dort wartet ein Facharzt der Notaufnahme. Wir schieben die Trage auf dem Radgestell schnell in die richtige Richtung, einen kleinen Berg herauf, einen Berg herunterbremsend. Er blutet, sein Bauch ist offen, hoffentlich überlebt er das. Es sieht wirklich schlimm aus. Die 100 Meter, 150 Meter ziehen sich in die Unendlichkeit, die Zeit will einfach nicht vergehen und ihm geht es immer schlechter.
Wir rennen noch schneller, fallen fast hin, so schnell laufen wir mit dem unpraktischen Tragegestell. Mit einer Hand drücke ich das Tuch auf seinem Bauch fest, damit nicht noch mehr Blut herauskommt, doch der Strom will einach nicht aufhören.
Endlich sind wir da, schnell übergeben wir den Wagen dem Doctor. Auf der Liege befindet sich jedoch nicht mehr der Mann, sondern ein Spielbrett. Ein kleines, quadratisches Spielbrett, über und über mit Blut beschmiert, die Spielfiguren wahllos darauf liegend. Doch für den Doctor scheint dieser Anblick ganz normal sein, ohne der Hektik Einhalt zu gebieten übernimmt er den Wagen samt seinem Patienten.

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