Der Tunnel mit den Schatten

Ich befinde mich auf einer großen Freifläche vor einem größeren Gebäude, vielleicht eine Schule und laufe, wie alle anderen auch, in Richtung der Busse. Doch es ist recht rutschig, weshalb man etwas langsamer laufen muss als sonst. Die Ebene der Busse ist ein wenig höher gelegen und um zu ihnen zu gelangen, muss man einen kleinen Grashügel herauflaufen. Ich rutsche immer wieder ab, kann meinen rechten Arm nicht bewegen und daher nicht zu hilfe nehmen und rufe hoffnungslos nach Hilfe. Ein Mädchen kommt zurück und zieht mich schnell herauf. Sie guckt dabei jedoch leicht genervt, als wäre ihr das mit mir schon des Öfteren passiert.
Das nächste Transportmittel ist ein Zug. Der Zug legt lediglich eine kurze Strecke durch einen dunklen Tunnel zurück. Soweit ist noch alles in Ordnung, wenn es da nicht die sogenannten Schatten gäbe, die innerhalb dieses Tunnels dem Zug und seinen Passagieren auflauern würden. Anders als in einem normalen Zug sitzt man bei diesem hier offen auf den Wagen, die keinerlei Wände besitzen, sondern ausschließlich einen Boden. Die Schatten zerreißen ihre Opfer gerne. Es fühlt sich so an, als würde man versuchen, einen Faden zu zerreißen, doch stattdessen schneidet einen der Faden ins eigene Fleisch. Dieses Wissen besitzend befinde ich mich auf dem Zug. Die Schatten sind tatsächlich anwesend, doch während der gesamten Fahrt lauern sie nur, greifen jedoch nicht an. Letztendlich erreicht der Zug ohne Probleme den Ausgang, zurück ins Licht, und passiert den schmalen Grad zwischen Licht und Dunkelheit, ohne dass ihm etwas geschehen wäre.

Advertisements

Schlagwörter: , ,


%d Bloggern gefällt das: