Ein Schaf in Nöten

Hannes, der das Judotraining am Donnerstag noch recht gut aufgenommen hatte, holte von Donnerstag auf Freitag seinen wohlverdienten Erholungsschlaf nach, bekam etwas schönes zu Essen und konnte so entspannt in den Freitag starten. Für die weitere Zeit bei mir standen jedoch einige Herausforderungen für Hannes auf dem Plan. So wurde Freitagmittag, vor Beginn der Fahrt ins schöne Gerolstein, das als Zwischenstation für Köln diente, ersteinmal ein Gespräch mit einer meiner Freundinnen geführt. Sie ist, zufälligerweise, engagiert in der Ernährungsberatunsstelle für Groß-Haustiere, spezialisiert auf Schafe und führte ein Gespräch unter vier Augen mit Hannes. Im Nachhinein bekam ich dann die Ergebnisse dieses Gesprächs präsentiert: Hannes bekam einen Ernährungs- sowie Fitnessplan, von den beiden zusammen ausgearbeitet. Damit aber der Spaß dabei nicht zu kurz kam, wurden kreative Pausen eingebaut, so zum Beispiel das Kampfsporttraining am Freitagabend, bei dem Hannes einerseits nochmals Sport machte, andererseits aber auch viele neue Dinge der japanischen Kampfsportkunst kennenlernen konnte. Ebenso wurde Hannes bei Spielchen für den Kopf gefordert, wobei er allerdings nach vier Stunden tüftelns die Steinchen warf und aufgab.
Für den Samstag stand dann Köln auf dem Programm. Neben einer umfangreichen Shoppingtour, bei der ich endlich meine schon seit Langem gewünschte Fotokamera kaufen konnte, bekam Hannes einen umfangreichen Blick auf das Kölner Leben. Nebst AntiFa-Demonstrationen, verrückten Karneval-artigen Menschen, schnellen U-Bahnen konnte Hannes einen Blick auf den Kölner Dom werfen (der für Hannes im Vergleich zu einem ausgewachsenen Menschen wirklich sehr groß erscheinen muss) sowie einige Tafeln der Kölner Klagemauer lesen. Gerade diese Friedensbewegung faszinierte Hannes sehr, sodass er sich selbst zum weißen Schaf des Friedens auserkohr. Die Idee ging jedoch schnell wieder verloren, als wir gemeinsam zur kölner, deutschen, gelben Post eilten. Doch zum Leidwesen von Hannes hatte diese bereits um vierzehn Uhr ihre Pforten geschlossen, sodass Hannes‘ Reise erst Montagmorgen wieder weitergehen kann. Apropos Weitergehen..
Heute Mittag endete die Frist für Bewerbungen für Hannes‘ nächstes Reiseziel. Es bewarben sich vier Blogger, kleines Maha-Schaf, Klaudia, madda und jens. Per Würfeln mit einem virtuellen Hundertseitigen Würfel (im Spiel Freewar, nicht umsonst blogge ich ständig darüber) kam eine 23 heraus.
Also darf sich Hannes Montag auf den Weg zu dem kleinen Maha-Schäfchen alias Obraka Malort (Obi) nach Österreich machen und Albert, das Huhn, kennenlernen.
Die Bilder von Hannes‘ Trip in Köln erscheinen in Kürze, sobald ich einen freien Moment morgen finde (im Moment schläft Hannes schon) und die Bilder dann soweit bearbeitet und schaf sind, dass ich sie ohne schlechtes Gewissen online stellen kann.

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3 Antworten to “Ein Schaf in Nöten”

  1. kleines Maha-Schaf Says:

    Sorry dass ich dich korrigieren muss aber Albert zwingt mich dazu: MOORhuhn,nicht nur Huhn! Auf das Moor besteht er!

  2. Hannes kommt! | Hardly ever offline - Das Blog von Andreas Rodler Says:

    […] kommt! 1 Februar 2009 in Blog Yeah! Gerade bei tanine gelesen: Hannes kommt zu Besuch! Der reiselustige Kumpane des Voodooschafes wird wohl Anfang […]

  3. kleines Maha-Schaf Says:

    Nachtrag: Der einfachkeithalber schick Hannes bitte direkt in meine Firma, Adress hab ich dir als Forenpn geschickt :)

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