Umfassende Betrachtung des Wintertreffens ’09

Nun, knapp eine Woche nach dem Freewar-Wintertreffen in Heldrungen, werden langsam aber sicher alle Bilder hochgeladen, Zeitungsartikel zusammengesucht, Flitzer entlarvt und vergessene Dinge gesucht und gefunden. Ebenso schließe ich mich nun mit meiner (vermutlich subjektiven) Betrachtung des Treffens an.
Es war schön, bekannte Gesichter und teils auch Menschen, die ich bereits als Freunde bezeichne, wiederzusehen. So kamen interessante Gespräche zustande und wiedereinmal Konstallationen an Gruppen, die gute Gespräche erst möglich machten. Neben sehr schönen Zimmern, wunderbarem deftigen Essen und mittelalterlich-neuzeitlich angehauchten Spielen gab es allerlei Unterhaltung in Form von Trunk, Miss-Freewar-Wahl, Flitzern und einer unterschwelligen Modenschau. Im Ganzen betrachtet war das Wochenende also eine Ansammlung positiver Überraschungen, kleinen wie auch großen (insbesondere was die Anwesenheit von bekannten Gestalten anging).
Doch wie jede Medaille hat auch diese zwei. So wie es viel Erfreuliches gab, gibt es auch einige Dinge, die ich nicht so amüsant, komisch oder wunderbar fand (und die keineswegs Schuld der Orga sind!). Neben der Anreise, die mich bereits je drei bis fünf Stunden quer durch Deutschland kostete und für mich noch einigermaßen günstig per Auto möglich war, fiel leider auch der mittelalterliche Schwertkampf aus, der mich sehr interessiert hätte. Auch mussten aus Gründen des Zeitmangels interessante geplante Aktionen wie eine keinere Gerichtsverhandlung ausfallen (an anderen Ecken gab es dafür zuviel der guten Zeit, falls man soetwas überhaupt schreiben sollte). Für einige Spieler scheint das Treffen nur eine von vielen weiteren Möglichkeiten zu sein, sich soweit zu betrinken, dass das Erinnerungsvermögen des Morgens doch stark zu wünschen übrig lässt. Auch wären einige doch recht hitzige Anfeindungen, die aus dem Alkohol sowie Missverständnissen resultierten, nicht nötig gewesen.
Im Ganzen betrachtet gilt nun für mich, für das nächste Treffen genau abzuwiegen, ob sich die anstrengende Anreise sowie die Kosten für das Wochenende wirklich lohnen für das, was ich an dem Wochenende „zurück“ bekomme.

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