Der Horrortrip durch’s Schloss

Zusammen mit einem männlichen Teamkameraden, in einem Zweierteam, befanden wir uns am Geländer der oberen Etage eines riesigen Saals. Die untere Etage war mittels Glasdach von uns abgetrennt, wir konnten aber gut die unter uns befindlichen Personen an den Tischen erkennen. Gebückt schlichen wir uns aus dem Saal und damit beginn das Spiel, falls man es so nennen kann. Unser Ziel war es, möglichst viel Schaden anzurichten und so zerschlugen wir Glasvitrinen, Vasen, Fenster und verkratzen Türen, traten sie ein. Wir durchsuchten mehrere Räume, steckten Dinge, die uns gefielen, ein und gingen so systematisch durch das Schloss in Richtung Innenhof. Irgendwann lies es sich nicht mehr vermeiden, dass der Teppich Feuer fing und so schickten wir auch gleichzeitig alle Personen, denen wir auf dem Weg begegneten, raus. Das letzte Stück ging durch einen Flur, der sehr einem Hotelgang ähnelte, die Räume waren auch allesamt exakt im Stile eines Hotels eingerichtet. Nichts Besonderes findend zum Mitnehmen verließen wir das Schloss und rannten auf den Innenhof. Wir mussten zur Mitte gelangen und irgendwie die Brocken, Treppen und Felsen heraufklettern, um an den höchsten Punkt des Innenhofs zu gelangen. Hinter uns wurde Geschrei laut und so mussten wir uns beeilen. Der Weg war keinesfalls einfach, denn manche Gesteinsbrocken mussten in der Art eines Rätsels verschoben werden, damit wir weiter voran kamen. Hin und wieder murmelte ich einige eigenartige Worte einer mir unbekannten Sprache und wirkte so leichte Magie, sodass sich einige Aufgaben von selbst lösten und ich irgendwann oben ankam. Mein Teamkamerad war auf dem Weg von anderen Gestalten aufgehalten worden. Kaum oben angekommen, erschienen plötzlich drei große dunkle, aber dennoch freundlich aussehende Gestalten, durch die riesigen Torbögen den Innenhof betretend und direkt auf mich zumarschierend. Alle anderen Menschen im Hof machten respektvoll und vielleicht auch angstvoll den Gestalten Platz. Mir war klar, dass sie auf mich zustrebten und ich ihnen nichts entgegenzusetzen hatte, so kauerte ich mich einfach nur abwartend zusammen. Der Anführer der drei warf mich einfach über seine Schulter und machte kein großes Aufheben darum und so entschwanden die Gestalten aus dem Innenhof wieder. Was zurückblieb, war ein leichter Nebel und erstaunte, erschrockene Gesichter der Zurückgebliebenen.

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